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Eberesche (Sorbus aucuparia)

Familie

Kernobstgewächse (Maloideae)

Gattung

Mehlbeere (Sorbus)

Art

Eberesche

Bei uns im Reinhardswald findet sich dies Baumart, die im Übrigen in keiner verwandschaftlichen Beziehung zu Eschenarten steht, meistens am Waldrand oder am Rande von Lichtungen. Dieser schnellwachsende Laubbaum in der Gattung Mehlbeeren trägt bei uns unter anderem die Namen Drosselbeere, Quitsche, oder Krametsbeerbaum; erreicht Höhen von etwa 15-20 Meter und wird bis zu 120 Jahre alt.

Reinhardswald - Eberesche

Der deutsche Name Vogelbeere stammt von den roten Früchten, die im Spätherbst von allerlei Vögeln abgeerntet wird. Dadurch hat sie eine extrem wichtige Rolle im Ökosystem inne, denn sie bietet Nahrung und Unterschlupf. Auch diverse Schmetterlings- und Käferarten nutzen diesen Baum als Futter und Brutplatz.

Geschichtliches:

Im Germanischen war der Vogelbeerbaum dem Gott Thor geweiht, bei den Kelten zählte er zu den sogenannten Lebensbäumen. In Irland gilt die Eberesche als Schutzbaum vor Wetterunheil und Hexen. Es gibt auch einige Lieder die sich diesem Baum gewidmet haben. An dieser weit verbreiteten Achtung dieses Baumes lässt sich die hohe kultische Bedeutung und die gute Nutzbarkeit erkennen. Auch heute noch wissen Kenner die Früchte zu schätzen und stellen allerlei Leckereien daraus her.

Reinhardswald - Eberesche

Nutzung:

Die Beeren haben einen enorm hohen Vitamin C Gehalt. Leider enthalten die rohen Beeren einen zu großen Anteil Parasorbinsäure, welches sie roh ziemlich ungenießbar, aber nicht giftig macht. Durch Erhitzung und Kochen wird diese Säure umgewandelt und somit für den Menschen problemlos essbar. Beliebt ist die Vogelbeere als Marmelade, Obstbrand, oder auch als Beigabe zum Hessischen Apfelwein. Auch in der Medizin fand und findet die Eberesche ihren Platz. Tees aus den getrockneten Blättern hilft etwa gegen Husten, Bronchitis und Magenverstimmungen. Auch bei Rheuma, Hämorrhoiden und Gicht wurde sie eingesetzt. Roh gegessen sind sie ein zuverlässiges Abführmittel.

In früherer zeit wurde die Rinde auch zum Einfärben von Stoffen genutzt, welche eine rotbräunliche Färbung erhalten sollten.

Das weiche Holz des Baumes eignet sich sehr gut zur kunstvollen Schnitzerei, gern genutzt zum Beispiel im Erzgebirge.

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